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Broke by Choice

Arm sein ist teuer. Arm bleiben ist eine Entscheidung.

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Was wir korrigiert haben

Jede Zahl, die hier falsch war, steht weiter da – mit dem Datum, dem alten Stand und der Frage, wie es aufgefallen ist. Eine Korrektur, die man nicht mehr sieht, ist keine.

Was dein Auto wirklich pro Kilometer frisst

Was falsch war: Der dritte Ausweg verglich Carsharing und Bahn gegen „deine 36 Cent je Kilometer". Gerechnet sind es mit den Vorgaben des Beitrags 42,29 Cent.

Was jetzt stimmt: Der Satz nennt keine abgetippte Zahl mehr, sondern zieht sie aus demselben Rechner wie der Rest des Beitrags. Damit kann sie nicht wieder auseinanderlaufen.

Wie es aufgefallen ist: Bei einer Durchsicht des ganzen Beitragsbestands. Der Wächter gegen abgetippte Rechnerzahlen las die Auswege nicht mit – also gerade den Teil, nach dem ein Leser handelt. Er liest sie jetzt.

Lieferdienste: die Gewohnheit, die dich eine vierstellige Summe kostet

Was falsch war: Der TITEL sagte „die Gewohnheit, die dich ein Netto-Monatsgehalt kostet". Dazu im Text: „Für die meisten Haushalte ist das mehr als ein Netto-Monatsgehalt." Und: Der Aufschlag sei „der größte variable Posten im Haushaltsbudget nach der Miete".

Was jetzt stimmt: Alle drei Stellen waren zu groß. 1.461 € im Jahr sind rund 46 Prozent des mittleren Haushaltsnettoeinkommens von 3.176 € im Monat, nicht mehr als eines. Und vor der Gastronomie (215 € im Monat) stehen im Haushaltsschnitt Nahrungsmittel (457 €) und Verkehr (448 €). Der Titel nennt jetzt die vierstellige Summe, die wirklich zutrifft; die beiden Zahlen im Text stehen mit Fundstelle da.

Wie es aufgefallen ist: Beim Nachprüfen der unbelegten Zahlen dieses Beitrags. Beide Aussagen klangen plausibel und waren gegen die amtliche Statistik falsch – das ist die gefährlichste Sorte. Der Titel fiel erst auf, als die Korrekturseite ihn neben den korrigierten Satz stellte: Titel und Beschreibung laufen NICHT durch den Renderer und werden deshalb bei einer Textkorrektur leicht vergessen.

Dein Fitnessstudio-Abo: die teuerste Art, nicht zu trainieren

Was falsch war: „Wer zweimal die Woche geht, zahlt gut 3,30 € je Besuch." Und im zweiten Ausweg: Ein Umzug in eine andere Stadt könne ein Recht zur außerordentlichen Kündigung begründen.

Was jetzt stimmt: 34,90 € mal zwölf sind 418,80 € im Jahr, geteilt durch 104 Besuche sind das 4,03 € – die 3,30 gehörten zu einem Monatsbeitrag von 28,60 €. Und der Bundesgerichtshof hat am 4. Mai 2016 entschieden, dass ein Wohnsitzwechsel dem Risikobereich des Kunden zufällt, auch ein beruflich veranlasster. Der Ausweg nennt jetzt nur noch die Krankheit und sagt zum Umzug ausdrücklich das Gegenteil.

Wie es aufgefallen ist: Beim Nachrechnen jeder Zahl dieses Beitrags. Die Rechtsaussage war der teurere Fehler: Wer ihr gefolgt wäre, hätte gekündigt und weitergezahlt.

Lifestyle-Inflation: warum deine Gehaltserhöhung dich ärmer gemacht hat

Was falsch war: „Die größere Wohnung fühlt sich nach vier Monaten normal an" (zweimal) und „die andere Hälfte ist mehr, als die meisten Menschen je gespart haben".

Was jetzt stimmt: Für die vier Monate gibt es keine belastbare Fundstelle – die Aussage steht jetzt ohne Zahl. Und der Median des Nettovermögens privater Haushalte lag 2023 bei 76.000 €; die Behauptung war damit nicht bloß unbelegt, sondern falsch.

Wie es aufgefallen ist: Beim Nachprüfen der unbelegten Zahlen. Beide Sätze lasen sich wie Messungen und waren keine.

Was eine selbst gekochte Portion wirklich kostet

Was falsch war: Der Beitrag schrieb den Spartipp-Listen dreimal Portionspreise von „1,20 €" zu.

Was jetzt stimmt: Diese Zahl steht in keiner auffindbaren Liste. Veröffentlicht sind „unter 1 Euro" und „etwa 1 Euro pro Person"; die 1,20 lag genau dazwischen und sah deshalb glaubwürdig aus. Der Beitrag nennt jetzt die belegte Zahl.

Wie es aufgefallen ist: Bei der Suche nach einer Fundstelle für genau diese 1,20 €. Es gab keine.

Arm weil du glaubst, fünf Euro sind egal

Was falsch war: Die FAQ erklärte den eigenen Rechner falsch: „dann sind es 250 statt 365".

Was jetzt stimmt: Gerechnet wird mit 365,25 Tagen, dem Schaltjahresmittel. Wer mit 365 nachrechnete, kam auf ein paar Cent weniger als der Rechner – und Nachrechnen ist das ganze Versprechen dieser Seite.

Wie es aufgefallen ist: Beim Abgleich der FAQ mit `RHYTHMUS` in `lib/geld.js`.

Der Abo-Kassensturz: zwanzig Minuten, die dreistellig wehtun

Was falsch war: Die FAQ sagte, ein „Zeile hinzufügen" gehe ohne JavaScript nicht, und wer mehr als acht Abos habe, müsse zweimal rechnen.

Was jetzt stimmt: Es geht: über einen zweiten Absende-Knopf im selben Formular. Der Abo-Check hat ihn seit heute – und er kürzt auch nicht mehr still, wenn jemand mehr Zeilen mitschickt, als er zeigt.

Wie es aufgefallen ist: Der Satz stand wörtlich so auch im Quelltext, als Begründung. Beim Nachmessen stellte sich heraus, dass die Begründung nicht trägt.

Am Gerüst der Seite

Was falsch war: Das Vorschaubild von „Was dein Auto wirklich pro Kilometer frisst" zeigte 5.159 €, der Beitrag 5.206 €.

Was jetzt stimmt: Das Bild stammte von vor der Belegung der Rechnervorgaben und war nie neu erzeugt worden. Beide zeigen jetzt dieselbe Zahl, und ein Bild, das gegen seinen Beitrag driftet, macht seit heute den Testlauf rot.

Wie es aufgefallen ist: Beim Erzeugen der Vorschaubilder für eine neue Seite. Die Zahl steht in Pixeln, und Pixel las bis dahin kein Test.