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Broke by Choice

Von Null auf nicht mehr arm

Fixkosten-Liste: Was gehört ins Monatsbudget?

Was regelmäßig abgebucht wird, ist längst verplant. Auch dann, wenn die nächste Abbuchung erst im Dezember kommt.

von · Veröffentlicht am · 6 Minuten Lesezeit

Eine Fixkosten-Liste sammelt deine regelmäßigen Verpflichtungen. Notiere für jede Position den Betrag je Zahlung, den Zahlungsrhythmus und den nächsten Termin. Der Fixkosten-Rechner macht daraus einen Monatsbedarf und eine Rücklage für seltenere Zahlungen. Das ist die Grundlage für dein Budget, noch kein vollständiger Ausgabenplan.

Welche Ausgaben sind Fixkosten?

Für diese Planung sind Fixkosten regelmäßig fällige Verpflichtungen, die du nicht mit jedem Einkauf neu entscheidest. Die Verbraucherzentrale nennt unter anderem Miete, Energiekosten, Telefon und Mitgliedsbeiträge. Seltener fällige Zahlungen werden auf Monate umgerechnet.[1] Ein fester Abschlag bedeutet dabei nicht, dass die tatsächlichen Verbrauchskosten unveränderlich wären.

Deine Checkliste für feste Ausgaben
BereichWas du prüfstTypische Doppelzählung
WohnenMiete, Nebenkosten, vereinbarte AbschlägeHeizung steckt bereits in der Warmmiete
KommunikationTelefon, Internet und vereinbarte GerätezuschlägeEin gemeinsames Paket wird zweimal erfasst
VersicherungenBetrag und tatsächlicher ZahlungsrhythmusJahresbeitrag plus seine Monatsrücklage
MobilitätFeste Parkgebühren, Tickets oder LeasingratenFeste Rate und Gesamtsumme aus einem Autokostenrechner
MitgliedschaftenVereine, Fitnessstudio und laufende AbosEine Mitgliedschaft steht zusätzlich im Abo-Gesamtbetrag
Weitere VerpflichtungenKinderbetreuung, feste Gebühren oder KreditratenKreditrate steht auch im Ratenfeld des Budgets

Fixe, variable und unregelmäßige Kosten unterscheiden

Regelmäßig ist nicht automatisch fix: Lebensmittel kaufst du regelmäßig, aber Menge und Betrag verändern sich. Plane sie als variable Alltagsausgaben. Eine jährlich fällige Versicherung ist dagegen eine feste Verpflichtung mit seltenem Zahlungstermin. Eine noch nicht feststehende Reparatur gehört in eine gesonderte Rücklage. Sie hat noch keinen Rechnungsbetrag, den der Fixkosten-Rechner zuverlässig verteilen könnte.

Sparen ist eine Verwendung deines Geldes, aber keine Rechnung eines Anbieters. Halte Sparziele getrennt, damit du später erkennst, welcher Teil deines Plans verpflichtend und welcher Teil bewusst zurückgelegt ist. Ein notwendiger Lebensmitteleinkauf wird durch diese Einteilung nicht unwichtig; die Kategorien erklären nur, wie du ihn planst.

Ein Beispiel mit verschiedenen Zahlungsrhythmen

Frei gewählte Modellwerte: 820 Euro Miete, 95 Euro Stromabschlag und 35 Euro Telefon im Monat, dazu eine Versicherung für 135 Euro im Quartal und eine Mitgliedschaft für 99 Euro im Jahr. Das sind keine Durchschnittskosten und keine Zielwerte für deinen Haushalt.

Rechne deine eigene Fixkosten-Liste nach

Ausgabe 1
Ausgabe 2
Ausgabe 3
Ausgabe 4
Ausgabe 5

Diese Rechnung läuft auf unserem Server und wird nicht gespeichert – weder dein Ergebnis noch deine Eingabe.

Zahlungen im ganzen Jahr

12.039,00 €

Monatliche Abbuchungen

950,00 €

Rücklage pro Monat

53,25 €

Jede Ausgabe auf derselben Basis
AusgabeJe ZahlungIm MonatIm Jahr
Miete820,00 €
monatlich
820,00 €9.840,00 €
Stromabschlag95,00 €
monatlich
95,00 €1.140,00 €
Telefon35,00 €
monatlich
35,00 €420,00 €
Versicherung135,00 €
vierteljährlich
45,00 €540,00 €
Mitgliedschaft99,00 €
jährlich
8,25 €99,00 €

Die Monatsrücklage ist für Zahlungen gedacht, die seltener als monatlich anfallen. Durch das Aufrunden bleiben nach zwölf Rücklagen 0,00 € zusätzlich. Prüfe frühere Fälligkeiten separat: Der Monatsdurchschnitt ist kein Kontostand.

Haushaltsbudget planen

Annahmen dieser Rechnung

  • Gleichbleibende Zahlungen über ein ganzes Jahr. Die gemeinsame Monatsrücklage wird auf volle Cent aufgerundet; einzelne Monatswerte sind gerundete Vergleichswerte. Zahlungstermine, Nachzahlungen, variable Ausgaben und vorhandene Rücklagen sind nicht enthalten.

Der ganze Rechner mit Beispiel, Rechenweg und Quellen: Fixkosten-Rechner: monatliche Kosten auflisten

Die monatlichen Abbuchungen ergeben 950 €. Für die übrigen Rechnungen kommen 53 € Rücklage im Monat dazu. Insgesamt planst du 1.003 € monatlich ein; die Zahlungen selbst ergeben über ein vollständiges Jahr 12.039 €. Die Rücklage ersetzt die spätere Rechnung im Budget, sie ist keine zweite Ausgabe.

Monatszahlungen und Rücklage im Beispiel: Monatliche Zahlungen 950 €, Rücklage 53 €.Monatliche Zahlungen950 €Rücklage53 €
Eigene Modellrechnung mit den ausdrücklich frei gewählten Beträgen oben.

Die Liste ins Haushaltsbudget übertragen

Unser Haushaltsbudget-Rechner hat getrennte Felder für monatliche Fixkosten, weitere Jahreskosten und Kreditraten. Übernimm die monatlichen Zahlungen ins Fixkostenfeld und den Jahresbetrag der selteneren Rechnungen ins Jahreskostenfeld. Eine in der Liste enthaltene Kreditrate ziehst du vor diesem Übertrag aus den Fixkosten ab und trägst sie nur im Ratenfeld ein. Alternativ kannst du den gesamten Monatsbedarf verwenden, dann darfst du dieselben Jahreskosten und Raten nicht noch einmal abziehen.

Fälligkeit schlägt Durchschnitt

Wird die Jahresrechnung schon im nächsten Monat fällig, ist eine gleichmäßig verteilte Monatsrücklage möglicherweise noch nicht aufgebaut. Prüfe die nächste Rechnung und deinen vorhandenen Rücklagenstand. Die Anleitung zu jährlichen Ausgaben hilft beim zeitlichen Einordnen.

Wann solltest du die Liste ändern?

Aktualisiere eine Position, sobald ein neuer Betrag oder ein Vertragsende tatsächlich feststeht. Bewahre das Wirksamkeitsdatum in deinen eigenen Unterlagen auf. Ein beantragter Wechsel ist noch keine niedrigere Abbuchung. Prüfe nach der nächsten Rechnung, ob die Änderung angekommen ist. Für die Auswahl eines sinnvollen ersten Schritts lies Fixkosten senken und Verträge prüfen.

Wenn schon die notwendigen Verpflichtungen das verfügbare Geld übersteigen, löst eine schönere Tabelle das Problem nicht. Unter Wenn es wirklich eng ist findest du Anlaufstellen für Unterstützung. Die Liste kann helfen, die Situation dort vollständig zu beschreiben.

Was du dagegen tun kannst

  1. Jede Verpflichtung einmal erfassen

    Nimm die tatsächliche Rechnung und ihren Zahlungsrhythmus, keinen geschätzten Monatsanteil.

  2. Seltene Rechnungen mitplanen

    Trenne die Rücklage von der Abbuchung und prüfe zusätzlich, wann die nächste Rechnung fällig ist.

  3. Zum vollständigen Budget ergänzen

    Trage variable Ausgaben, Einkommen und Sparziele getrennt ein, bevor du den Rest als Spielraum behandelst.

Häufige Fragen

Gehören Lebensmittel zu den Fixkosten?

In dieser Planung gehören Lebensmittel zu den variablen Alltagsausgaben. Sie sind notwendig, ihr Betrag steht aber nicht wie eine vereinbarte Vertragszahlung fest.

Sind Fixkosten immer monatlich?

Nein. Eine feste Jahresversicherung gehört ebenfalls dazu. Betrag und Rhythmus werden im Rechner getrennt erfasst.

Wie hoch dürfen meine Fixkosten sein?

Eine Quote allein beantwortet das nicht. Entscheidend ist, ob nach festen Verpflichtungen noch genug für notwendige variable Ausgaben, fällige Rechnungen und deine Rücklagen bleibt.

Kann ich die Liste speichern?

Du kannst die Ergebnisseite über den Browser drucken oder als PDF sichern. Auf unserem Server werden deine Eingaben nicht gespeichert. Die Ergebnisadresse enthält sie und kann im Browserverlauf oder beim Teilen sichtbar sein.

Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Wir beschreiben, wie Dinge funktionieren, und was sie kosten. Was zu deiner Lage passt, weißt nur du – im Zweifel mit jemandem, der sie kennt.

Quellen

  1. Haushaltsbuch führen: Überblick über Ihre Finanzen – feste Ausgaben und Rücklagen für seltenere Zahlungen, Verbraucherzentrale, abgerufen am 2. Oktober 2026.

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